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Germania Campus Münster
Bild: Germania Campus Münster

50 Anwender, Entwickler und Berater trafen sich am 22. und 23. Oktober zum g.on aimPort User Meeting 2019. 

Diese Treffen bieten viele Neuigkeiten und einen sehr intensiven Erfahrungsaustausch zwischen langjährigen und neuen aimPort-Anwendern. Mindestens ebenso wichtig sind die Gespräche der Anwender mit den Menschen, die hinter der Software stehen und täglich daran arbeiten, sie noch ein Stück besser zu machen, dem Anwender die Arbeit noch ein wenig mehr zu erleichtern. Telefonieren ist gut, an einem Tisch sitzen ist besser.

Auch für uns bei g.on ist das User Meeting ein sehr wichtiges Mittel, um auf direktem Weg zu erfahren, was sich Nutzer mittelfristig von unserer Software erwarten und auch wo genau wir miteinander daran arbeiten können. 

Los ging es am Dienstagnachmittag mit Frank Becks von Evonik. Evonik ist bereits seit mehr als 10 Jahren unser Kunde und zum wiederholten Mal Erstanwender neuer Produkte. In den nächsten Monaten kommen zahlreiche individuelle Bauvorhaben auf den Standort Marl zu, deren Koordination (u.a. Termine, Bauherren und natürlich Lage) einen erheblichen Planungsaufwand erahnen lässt. Ein perfektes Szenario für unsere Prozess Management Software g.on PM, die Evonik für den Baustellenplanungsprozess unter dem Namen GeoPro Road im Chemiepark Marl demnächst einsetzt.

Weiter ging es mit Prof. Dr. Ralf Schroth von BLOM Deutschland GmbH und den großen Datenmengen. Er entführte uns in die Welt des 3D, Punktwolken für den Einsatz im Umfeld von BIM (Building Information Modeling) sowie Mobile Mapping. Alles im Sinne der Erfassung und Visualisierung von Massendaten, die künftig eine noch größere Rolle spielen werden.

Nicht nur die Tagungsteilnehmer von verschiedenen Airports verfolgten gespannt den Vortrag von Hendrik Schorcht und André Wattler von AviaCert, einem IT-Dienstleister für Flughäfen.  Zertifizierungsmaßnahmen sind bei Flughäfen in den letzten Jahren noch wichtiger geworden und das vorgestellte zentrale Datenmanagement eines Großflughafens in diesem Kontext findet sicher Nachahmer. Dr. Caroline Heineke von g.on präsentierte aimPort-Anwendungen zu diesem Projekt. 

Der Abschlussvortrag des ersten Tages kam von g.on Geschäftsführer Dr. Uwe Meyer und bot einen Ausblick auf die Unternehmensstrategie und -ziele für die kommenden Jahre. Im Zentrum steht weiterhin der Erhalt der Wertschöpfungskette der Kunden, und die Entwicklung neuer Produkte wird sich daran orientieren.

Genau hier knüpfte Dominik Grüning am Mittwochmorgen an und stellte Neuerungen bei g.on aimPort vor.  Ein wesentlicher Punkt war aimPort iDB, datenbankunabhängig und von vielen erwartet.

Michael Heintz von der BASF demonstrierte die Online-Erfassung und Visualisierung unterschiedlicher Umweltmessdaten am Standort Ludwigshafen. VIGEO auf Basis von aimPort ist seit 2017 im Einsatz. Aktuelle und visualisierbare Umweltmessdaten sind v.a. bei Vorfällen in der Chemieindustrie essenziell für die Kommunikation mit Behörden und Öffentlichkeit.

Nach der Pause kam wieder die „Airport-Fraktion“ zum Zuge. Das Thema Störungsmanagement am Flughafen Düsseldorf wurde u.a. von der kaufmännischen Seite betrachtet. „Wer zahlt für welchen Schaden und wieso?“  ist ein nicht unerheblicher Faktor bei Standorten mit vielen Mietern und Einsätzen. 

Mit Prozess Management wurde gestartet – mit g.on PM schloss das User Meeting auch ab. Carsten Schmidt berichtete zu Anforderungen, Anwendungsgebieten und gab einen Ausblick auf Lizenzgestaltung, Bausteine und Planungen. Es bleibt auch hier spannend.

Danke an alle Gäste und Mitwirkenden!